RIA-Labor

Es lassen sich im Blut über die Schilddrüsenhormonwerte (fT3, fT4) und den TSH-Basiswert Funktionsstörungen der Schilddrüse wie die Über- und Unterfunktion nachweisen.

Zum Nachweis und zur Verlaufsbeobachtung von Autoimmunthyreoiditiden (Schilddrüsenentzündungen) oder bei Verdacht auf Morbus Basedow erfolgt eine Bestimmung der schilddrüsenspezifischen Antikörper (Anti-TPO, anti-Thyreoblobulin, TSH-Rezeptor-Antikörper). 

Die Tumormarker der Schilddrüse (Calcitonin, Thyreoglobulin) können einen Anhalt für ein tumoröses Geschehen an der Schilddrüse liefern. 

Manchmal ist bei Erhöhung des Tumormarkers Calcitonin ein Calciumstimulationstest zur genaueren Einschätzung der Lage nötig. 

In unserer Praxis erfolgen natürlich Verlaufskontrollen der Schilddrüsenwerte bei medikamentöser Einstellung von Über-oder Unterfunktionen. 

Auch regelmäßige Kontrollen der Schilddrüsenwerte bei schwangeren Frauen mit Hypothyreosen (Unterfunktionen) werden hier durchgeführt.


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