Schilddrüsenszintigraphie

Die Schilddrüsenszintigraphie ist eine Methode, die mit Hilfe einer leicht radioaktiven Substanz den Schilddrüsenstoffwechsel darstellt. Eine Vorbereitung ist dazu nicht nötig. Sie können vor eine Schilddrüsenszintigraphie frühstücken. Sie können auch alle ihre Medikamente mit Ausnahme der Schilddrüsentabletten einnehmen.

Nach Injektion einer leicht radioaktiven Substanz (Technetium) in eine Armvene wird die Aufnahme der Schilddrüse erstellt. Die Strahlenbelastung liegt etwas höher als bei der Röntgenaufnahme der Lunge, aber deutlich unter der Belastung für z.B. eine Computertomographie. Es gibt keine allergischen Reaktionen bei dieser Untersuchung. 

Es können sogenannte "heiße" oder "kalte" Knoten, aber auch Funktionsstörungen bei Entzündungen (Thyreoiditis) abgegrenzt werden. Dies ist zur Einschätzung des Gewebes nötig.

Die heißen Knoten sind Knoten, die eine vermehrte Funktion zeigen. Sie sind in aller Regel gutartig, können aber manchmal zu Hyperthyreosen (Überfunktionen der Schilddrüse) führen.

Die kalten Knoten sind Knoten, die eine verminderte Funktion zeigen. Sie sind meist gutartig, können aber selten einmal bösartig werden. Sie müssen beobachtet und ggf. auch weiter abgeklärt werden, z. B. mittels einer Feinnadelpunktion (s. Sonographie). 


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